Sellerie – Wirken und Nutzen



Spätestens seit den Büchern von Anthony Williams ist Sellerie aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung in aller Munde. Gerade in den USA gewinnt das Gemüse als Saftkur immer mehr an Popularität. Doch das Gemüse wurde schon im alten Ägypten und im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin als wertvolles Gemüse gesehen und genutzt.

Was macht Sellerie so
besonders?


Gerade als Suppengemüse hat Sellerie eine lange Tradition. Gegessen werden kann von der Pflanze alles, solange sie geschält worden ist. Dazu gehören Knolle, Stängel, Blätter und auch die Samen, die viele Nährstoffe enthalten. Besonders ins Auge fällt bei den Nährstoffen der hohe Kaliumgehalt. Schon 100g frischer Sellerie deckt 10% der empfohlenen Kalium-Tagesdosis. Durch den hohen Kaliumgehalt hat die Pflanze eine harntreibende Wirkung und kann die Entgiftung so über die Nieren unterstützen.
Sellerie hat nur 26kcal pro 100 Gramm und ist somit bestens zum Abnehmen geeignet. Darüber hinaus hilft es bei Blähungen, regt die Verdauung an und wirkt antibakteriell. Die antioxidantischen Inhaltsstoffe in Sellerie helfen das Immunsystem zu unterstützen und können so, beispielsweise vor oder bei Erkältungen helfen.

Wie sollte man Sellerie zu
sich nehmen?


Egal ob Knollen- oder Stangensellerie, beide sind vom Inhalt der der Vital- und Nährstoffe sehr ähnlich. Die Knolle, die bis zu 1 Kilogramm schwer wird, ist besonders in Suppen im Herbst oder Winter beliebt. Die Stangen sind milder im Geschmack und werden vor allem roh gegessen oder gedünstet als Beilage serviert.

Es gibt viele Arten Sellerie zuzubereiten. Die Knolle, Stängel und Blätter können sowohl gedünstet, gebacken, gebraten, gekocht oder auch roh gegessen werden. Es lohnt sich, vor allem zur Saison zwischen September bis März, Sellerie möglich oft in den Speiseplan zu integrieren. Bei der Zubereitung sollte bedacht werden, dass beim Erhitzen viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. So ist Sellerie am wirksamsten, wenn man ihn roh verzehrt. Besonders effektiv ist es, den Saft aus den Stangen zu pressen und ihn regelmäßig zu trinken.


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Selleriesaft – Zubereitung


Selleriesaft eignet sich ideal als Saftkur im Frühjahr, um das Immunsystem zu stärken und die Entgiftung anzuregen. Fangen Sie mit einer kleinen Menge an und beobachten Sie Ihren Körper. Erzwingen Sie nichts, wenn Sie unangenehme Begleiterscheinungen haben und Ihnen die Entgiftung zu stark vorkommt. Anthon Williams empfiehlt bis zu 300 Milliliter puren Selleriesaft, jeden Morgen auf nüchternen Magen zu trinken. Sie können den Saft dabei natürlich auch als Smoothie mit anderen Obst- oder Gemüsesorten mischen. Das schmeckt oft besser und versorgt den Körper mit einer höheren Bandbreite an Mineral- und Vitalstoffen.  Für die Zubereitung des Saftes,

  • Waschen Sie den frischen Sellerie zuerst unter lauwarmem fließendem Wasser.
  • Schneiden Sie die Stangen in Stücke und pressen Sie den Saft mit einer Saftpresse.
  • Bereiten Sie den Saft immer frisch vor und achten Sie auf Bio-Qualität beim Kauf.
  • Mischen Sie den Saft ggf. mit anderen Säften wie Tomaten- oder Karottensaft.


Hinweise zu Gesundheitsthemen


Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.