Schwarzkümmelöl – Jahrtausendaltes Allheilmittel

Schwarzkümmelöl ist ein uraltes und traditionelles Naturheilmittel, dass im letzten Jahrzehnt unglaublich an Popularität in der westlichen Welt gewonnen hat. Dabei ist es im Grunde ein heilsames Gewürz, dass schon vor mehr als 2000 Jahren Speisen zugefügt worden ist, um diese bekömmlicher zu machen und die Verdauung zu unterstützen. Seit den 1960iger Jahren konnten mittlerweile hunderte Studien bereits bewiesen zeigen, dass neben den verdauungsfördernden Effekten, Schwarzkümmelöl auch in vielen weiteren Bereichen eingesetzt werden kann. Durch diese hohe Bandbreite an Wirkungsbereichen, wird Schwarzkümmelöl oft als Allheilmittel propagiert. Doch welche Wirkung hat Schwarzkümmelöl wirklich?

Wirkung von Schwarzkümmelöl?

Auch wenn vor über 2000 Jahren das Öl nicht so genau untersucht werden konnte wie heute, wusste man schon damals seine positive Heilwirkung zu schätzen. Heute können wir mehr über die Inhaltsstoffe und die Bestandteile von Schwarzkümmelöl sagen. So wirkt sich das gesunde Öl auf zahlreiche menschliche Vitalfunktionen und beeinflusst sie. Schwarzkümmelöl enthält einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, die der menschliche Körper selbst nicht bilden kann, aber bei der Synthetisierung von hormonähnlichen und immunregulierenden Substanzen beeinflussen kann. Ein entscheidender Faktor ist aber vor allem die antibakterielle und antimykotische Wirkung, die in den verschiedenen ätherischen Ölen begründet ist, die in Schwarzkümmelöl zu finden sind.

Wirkungsgebiete von Schwarzkümmelöl

Besonders in der Ayurvedischen Medizin, wo Öle und Gewürze eines der Kernelemente der Behandlung sind, weiß man die hohe Bandbreite an Beschwerden zu schätzen, die Schwarzkümmelöl behandeln soll. So soll Schwarzkümmelöl helfen bei:

  • Blähungen
  • Allergien und Heuschnupfen
  • Akne und Pickel
  • Haarausfall
  • Diabetes Mellitus
  • Gelenkschmerzen und Rheuma
  • Bluthochdruck
  • Leber- oder Nierenproblemen
  • Schlafproblemen und ADHS
  • Asthma
  • Pilze
  • Krämpfe
  • Regelschmerzen
  • Entzündungen
  • Zecken

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Anwendung und Verwendung

Schwarzkümmelöl ist in der Regel dunkelrot bis schwarz und weist einen scharfen Geschmack aus. Beim Kauf sollte bewusst auf eine hohe Qualität und auf ein schonendes Herstellungsverfahren (kaltgepresst) geachtet werden. Die Einnahme kann sowohl innerlich als auch äußerlich erfolgen. Für die äußere Anwendung, etwa durch Einreiben, kann es unter die Nase (bei Heuschnupfen) gerieben werden, oder zum Ölziehen in den Mund und anschließend wieder ausgespuckt werden. Nimmt man es innerlich ein, sollte Schwarzkümmelöl direkt vor dem Essen eingenommen werden (3xtgl. 1 TL), um die Magenschleimhaut nicht zu reizen und eine optimale Wirkung zu erzielen. Ist der Geschmack gar nicht auszuhalten, kann auf Kapseln ausgewichen werden. Leider muss man hier jedoch oft Abstriche bei der Qualität machen.

Hinweise zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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