Mariendistel – dein pflanzlicher Helfer


Gerade während der Weihnachtszeit wird häufig üppiger gegessen und mehr getrunken, als den Rest des Jahres. Viele vergessen die guten Vorsätze und schieben sie auf das kommende neue Jahr. Speziell unsere Leber wird dabei im Vergleich zu anderen mehr belastet, da viel Alkohol und Fett sich negativ auf sie auswirken.

Was belastet die Leber und
wie macht es sich
bemerkbar?

Die Leber, mit Sitz unter dem rechten Rippenbogen, lässt sich vor allem von Alkohol, schlechter Ernährung und Medikamenten ärgern. Alkohol wird zu 90% ausschließlich über die Leber abgebaut. Der Körper wird bei erhöhter Leberbelastung deutlich träger und man fühlt sich müde. Im Volksmund wird deswegen auch oft gesagt, Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Vergleicht man die Leber mit der Niere, besitzt die Leber einen entscheidenden Vorteil. Werden Leberzellen beschädigt, kann der Körper sie wieder neu bilden, vorausgesetzt der Auslöser wurde beseitigt und es ist noch genug funktionsfähiges Gewebe vorhanden. Dadurch, dass die Leber im Inneren keine Nervenzellen enthält, verspürt man nur selten Schmerz in der Leberregion. Vergrößert sich die Leber allerdings durch Belastung, kann sie auf andere Organe drücken, denen es wiederum möglich ist, Schmerzimpulse an das Gehirn zu senden.

Was ist Mariendistel und was
macht sie so besonders?

Bekannt ist die mit Löwenzahn und Sonnenblume verwandte Pflanze schon seit dem Mittelalter. Im Englischen wird sie milk thistle (Milchdistel) genannt, was hierzulande eher für Verwirrung sorgt. Sie zählt zu den Korbblütlern und wird heutzutage im großen Maßstab für medizinische Zwecke angebaut. Die Blätter sind dabei quasi unwirksam. Die Samen allerdings beinhalten einen wichtigen Wirkstoff, der den Namen Silymarin trägt. Die Leber wird durch den Wirkstoff zur Entgiftung angeregt und befähigt dazu noch eine schnellere Regeneration. Auch als Gegengift bei Vergiftungserscheinungen nach dem Verzehr giftiger Pilze soll der Wirkstoff zum Einsatz kommen. Eingenommen wird der Wirkstoff üblicherweise als Extrakt in Kapseln, aber auch als alkoholischen Auszug oder Tee. Im Handel wird auch oft ein Komplex vertrieben, der aus einer Mischung aus Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn besteht. Alle drei Pflanzen bewirken regenerative und schützende Eigenschaften auf die Leber. Beim Kauf sollte stehts auf einen hohen Silymaringehalt geachtet werden. Qualitätsnachweise des Herstellers durch Laboranalysen zertifizieren hohe Produktqualität und stellen sicher, dass das Produkt den angegebenen Wirkstoff und möglichst wenig zusätzliche Schadstoffe enthält.


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Wie kann dich Mariendistel
unterstützen?

Die leberschützenden- und regenerierenden Eigenschaften sind nicht dem Öl der Pflanze zuzuordnen, sondern dem Silymarin in den Samen der Pflanze. Mariendistel wird häufig bei Problemen, die im Zusammenhang mit dem Verdauungstrakt stehen, verwendet. So soll die Mariendistel Völlegefühl lindern und Verstopfung, Blähungen und Magenschmerzen beseitigen. Die in der Pflanze enthaltenen Bitterstoffe haben eine beruhigende Wirkung auf den oberen Verdauungstrakt und bringen Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse wieder ins Gleichgewicht. Darüber hinaus wirkt Mariendistel von sich aus antioxidativ und neutralisiert so freie Radikale und mindert oxidativen Stress. Ferner kann Silymarin Hautproblemen vorbeugen, oder beim Abnehmen unterstützen, indem es die Verdauung und den Stoffwechsel anregt. Durch die Entlastung und Regeneration der Leber, hat sie wieder Möglichkeit sich um Hautprobleme zu kümmern.

Wichtige Hinweise

Die Mariendistel gehört zur Gattung der Korbblüter. Wer allergisch auf Korbblüter reagiert, sollte Mariendistel lieber meiden.

Hinweise zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.