Magnesium – sinnvoll in vielen Lebenssituationen



Das Element Magnesium erfüllt eine Vielzahl von Funktionen im menschlichen Organismus und ist unter anderem für die Aktivierung verschiedenster Enzyme, insbesondere im Energiestoffwechsel, wichtig. Es ist wichtig für die Reizübertragung von Nerven auf Muskeln, für die Leistungsfähigkeit und den Muskelaufbau, aber auch für das Gehirn und die Fähigkeit uns richtig entspannen zu können.

Was ist Magnesium?

Jeder Erwachsene enthält etwa rund 20 Gramm dieses Minerals. Da der Körper nicht selbst in der Lage ist diesen wertvollen Stoff zu produzieren, muss er über die Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Besonders viel Magnesium ist dabei in Vollkorn bzw. Vollkornprodukten, grünem Gemüse und in Nüssen enthalten. Die DGE empfiehlt für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren pro Tag eine Menge von 300-400mg Magnesium. Personen, die unter chronischen Krankheiten oder Problemen wie Tinnitus, Migräne oder Muskelverspannungen leiden, sollten wenn sie die empfohlene Tagesmenge nicht über die Ernährung decken können, darüber nachdenken ergänzend Magnesium zusätzlich als Nahrungsergänzung zu supplementieren. Magnesium wirkt in diesem Falle leicht entzündungshemmend und relaxierend auf die verspannten Muskeln und beugt Krämpfen vor. Auch im stressigen Alltag kann uns Magnesium unterstützen, da der Magnesiumverbrauch deutlich ansteigt sobald es um uns hektischer zugeht.


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Magnesiummangel und
seine Symptome

Zu wenig Magnesium zieht eine Menge an Symptomen mit sich, bei denen man schon früh erkennt ob ein Mangel vorliegen kann. Die meisten Symptome spielen sich dabei in unserem Nerven- und Muskelsystem ab, doch vieles bringt man nur sekundär mit einem Magnesiummangel in Verbindung. Weitere Anzeichen für einen Magnesiummangel können sein:

  • Innere Unruhe
  • Angstzustände
  • Depressive Zustände
  • Reizbarkeit
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Müdigkeit oder Abgeschlagenheit
  • Taubes Gefühl oder Kribbeln in Händen und Füßen
  • Muskelverspannungen

Welches Magnesium ist für
mich am besten?

Magnesium gibt es in den verschiedensten Verbindungen und jede ist unterschiedlicher als man auf dem ersten Blick vermutet. Jedes bietet zudem unterschiedlichste Anwendungsgebiete und bringt verschiedene Eigenschaften mit. Nachfolgend sind die wohl bekanntesten Verbindungen kurz beschrieben:

  • Magnesiumcitrat: Gilt als Magnesiumverbindung mit der besten Bioverfügbarkeit, wird aber nicht von jedem vertragen. Des Weiteren ist bis heute nicht geklärt ob eine schnelle Resorption vorteilhafter ist als eine langsamere, dafür aber kontinuierlichere Abgabe wie es bei Magnesiumoxid der Fall ist. 

  • Magnesiumoxid: Eine der häufigsten und preiswertesten Formen von Magnesium. Der Erfolg ist umstritten, hält aber schon lange an. Größere Mengen können abführend wirken.

  • Magnesiumorotat: Magnesium in Verbindung mit Orotsäure soll eine gesunde Wirkung auf das gesamte Herz-Kreislauf-System haben. Es ist in der Regel gut verträglich, weist eine hohe Bioverfügbarkeit auf, ist aber deutlich preisintensiver als manch andere Magnesiumverbindungen.

  • Magnesiummalat: Eine etwas unbekanntere Magnesiumverbindung ist Magnesiummalat. Das an das Salz der Apfelsäure gebundene Magnesium ist eine gute Möglichkeit für Menschen, die sich eher müde und nicht mehr so Leistungsfähig fühlen wie früher. Magnesiummalat wird schnell vom Körper resorbiert und zeigt rasch Wirkung. Ein besseres Wohlbefinden und gelinderte Schmerzen sind oft das Ergebnis.

  • Magnesiumsulfat: Magnesiumsulfat wird in der Medizin oder auch als Fasteneinleitung eher als Abführmittel benutzt, um eine rasche Darmentleerung zu bewirken. Eine dauerhafte Einnahme ist hier eher abzuraten.

Generell empfiehlt es sich für eine zusätzliche Einnahme, wie bei fast allen Nahrungsergänzungsmitteln, langsam zu beginnen und auf seinen Körper zu hören. Ein zu viel an Magnesium resultiert oft in Durchfall. Probeweise kann man sich so gut an die von seinem Körper tolerierte Menge an Magnesium annähern und dann schrittweise zurückgehen bis der Stuhlgang wieder fester wird.

Liposomales- und
Magnesiumöl

Eine recht neue und interessante Möglichkeit seinen Körper Magnesium zuzuführen bietet die Form Magnesium als Öl über die Haut aufzunehmen, oder als liposomale Verbindung oral zu sich zu nehmen. Magnesiumöl kann man selbst mit Magnesiumchlorid herstellen, oder fertig gemischt online oder in Apotheken kaufen. Das Öl (was eigentlich nichts mit Öl zu tun hat) wird auf die Haut aufgetragen, insbesondere auf die Stellen die Probleme machen, und im Nachhinein wieder abgewaschen, oder dort gelassen bis es komplett eingezogen ist. Das Ganze ist eine sinnvolle Alternative für Personen die Magnesium oral nur schlecht vertragen, aber trotzdem von den vielzähligen positiven Effekten von Magnesium profitieren wollen. Liposomales Magnesium verspricht eine noch bessere Bioverfügbarkeit zu haben als gewöhnliche Magnesiumsupplemente. Hierbei wird das Magnesium in das Innere der Liposome „verpackt“ und bietet so lange genug Schutz, bis das Magnesium den Inhalt der Zelle erreicht. In wie weit dieser Vorgang sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal abschätzen. Jedoch kann man sagen, dass auch auf herkömmliche Art in der Regel so viel Magnesium ankommt, das der Körper seine benötigte Menge aufnehmen kann. Der Preis für liposomales Magnesium ist in der Regel viel höher als Herkömmliches. Theoretisch kann es auch zuhause hergestellt werden, bedarf aber einiger Utensilien die wahrscheinlich nicht jeder zuhause hat.

Hinweise zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.