Kurkuma – antioxidativ und entzündungshemmend


Die meisten kennen Kurkuma als Gewürz in fernöstlichen Gerichten. Wegen seiner gelben Farbe wird es oft in der Industrie als Farbstoff eingesetzt, um eine gelbliche Farbe in Lebensmitteln zu erzeugen. Kurkuma ist dabei viel mehr als nur ein einfaches Mittel um Gerichte optisch aufzuhellen. So wird die javanische Gelbwurz immer öfter auch in der Medizin eingesetzt, um Verdauungsbeschwerden und entzündlichen Krankheiten natürlich entgegenzuwirken.

Was ist Kurkuma?

Kurkuma wird auch als goldenes Gewürz bezeichnet und stammt aus der Curcuma longa Pflanze. Spricht man von Kurkuma, ist damit in der Regel die Wurzel gemeint, die so wie Ingwer, unter der Erde wächst. Der Wurzelstock enthält Curcuminoide, die der Wurzel ihre gebliche Farbe verleihen. Der größte Hersteller Kurkumas ist seit vielen Jahrzehnten Indien. Dort wird es weiterhin fast täglich als Gewürz konsumiert. Insbesondere in der Ayurveda wird die Knolle verwendet um diverse Krankenheiten vorzubeugen oder zu behandeln. Hauptsächlich die bioaktive Verbindung Kurcumin ist dabei der wichtigste Inhaltsstoff der Wurzel.

Wie wirkt Kurkumin?

Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die belegen, dass Kurkumin gesundheitlichen Vorteile mit sich bringt. Eine der wichtigsten Eigenschaften von Kurkumin ist die entzündungshemmende Eigenschaft der Knolle. Kurkuma wirkt dank seiner Kurkumin-Verbindungen von Natur aus entzündungshemmend und besitzt, im Gegensatz zu entzündungshemmenden Arzneimitteln, kaum Nebenwirkungen. Während ein gewisser Entzündungswert notwendig ist den Körper zu signalisieren Schäden zu behandeln oder zu reparieren, so können chronische Entzündungen zu vielen weiteren chronischen Krankheiten führen. Gleichzeitig fördern die antioxidativen Eigenschaften von Kurkuma automatisch die entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma noch weiter. Insbesondere bei Arthritis oder Arthrose kann Kurkuma bzw. Kurkumin schmerzlindernd werden. Blutzuckerregulierende Eigenschaften machen den Wirkstoff ebenso bei Diabetes interessant. Jedoch sollte eine Behandlung hier nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da die Medikamentation unter Umständen angepasst werden muss. Wer häufig unter Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl oder Druck im Oberbauch leidet, kann von Kurkuma profitieren. Kurkumin stimuliert die Bildung von Magen- und Gallensaft, das gerade bei Fettverdaungsstörungen helfen kann. Vor allem durch die Einnahme vor einer großen Mahlzeit als Tee oder Extrakt, kann Kurkuma die Bauchspeicheldrüse anregen, vermehrt Verdauungsenzyme zu produzieren. Vielen Erfahrungen zufolge, verfärbt Kurkuma mit seiner grellen, gelben Farbe nicht die Zähne, sondern hellt sie auf natürliche Weise auf. Dies stellt eine wesentliche Bereicherung im Vergleich zum chemischen Bleaching der Zähne dar.


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Wie wird Kurkuma eingenommen?

Bei langfristiger Anwendung hat sich die Einnahme von Kurkuma in Kapselform bewährt. Theoretisch ist es auch möglich das Gewürz häufiger in den Alltag in Gerichten zu integrieren, was allerdings in der Praxis doch häufig scheitert. Studien haben gezeigt, dass Pfeffer die Wirkung von Kurkumin verstärkt und durch die Kombination mit Öl noch besser aufgenommen wird. Der Wirkstoff Kurkumin ist, ähnlich wie Vitamin D, schlecht in Wasser löslich und wird nur in geringen Mengen vom Magen-Darm-Trag absorbiert. Viele Kapseln enthalten so schon kleine Mengen schwarzen Pfeffer, die die Wirkung noch weiter verstärken. Ein gutes Kompromiss ist es, dass Pulver morgens in seinen Smoothie mit frischen Obst oder Gemüse und einen Teelöffel mit hochwertigen Öl zu kombinieren.

Fazit

Kurkuma ist eine sehr vielseitige Pflanze, für die es viel zu schade ist, sie nur als Gewürz zu nutzen. Viele klinische und wissenschaftliche Studien belegen die gesundheitsfördernde Wirkung auf den Menschen, ohne dabei große Nebenwirkungen zu haben. So einfach wie Kurkuma kann kaum ein Lebensmittel in den täglichen Speiseplan integriert werden, denn es schmeckt zum einen gut und verleiht schlichten Gerichten einen deutlich interessanteren Touch. Viele Argumente sprechen für eine regelmäßige Anwendung und sind einfach umzusetzen. Wird Kurkuma therapeutisch eingesetzt, empfiehlt sich eine regelmäßige Einnahme in Kapselform oder als Tee.

Hinweise zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.