Ingwer – das Multitalent

Ingwer ist ein wahres Multitalent. Ingwer bringt nicht nur Linderungen bei Erkältungen, sondern hilft auch beim Abnehmen, gegen Übelkeit und unterstützt den Körper bei der Entgiftung. Im Winter bringt er Wärme in den Körper und schmeckt zudem noch wunderbar als Gewürz.

Was ist Ingwer und woher kommt die Knolle?

Ingwer ist, ähnlich wie Kurkuma, die Wurzel-Knolle einer Pflanze. Die Pflanze mit dem lateinischen Namen Zinnober officinalis wird am häufigsten in Indien, Sri Lanka und China angebaut. Dank der Globalisierung ist Ingwer heutzutage aber weltweit erhältlich und schon zur Selbstverständlichkeit in jedem deutschen Supermarkt geworden. Obgleich in der Naturmedizin oft auch die Blätter der Pflanze genutzt werden, liegt der Fokus meist der Knolle. Vor rund 2000 Jahren bahnte sich der Weg der Ingwerwurzel immer weiter in den westlichen Raum und erfreut sich bis heute große Beliebtheit. Damals wie heute wird Ingwer gerne genutzt, um Süßigkeiten einzulegen und zu würzen.

Wie gesund ist Ingwer?

Es gibt viele gute Gründe warum Ingwer so beliebt ist. Er wird dabei sowohl von Laien, Heilpraktikern und in der Medizin immer öfter eingesetzt. Die Knolle besteht zu nur 3% aus ätherischen Ölen, die aber den Großteil ihrer Wirkung ausmachen und für den scharfen Geschmack sorgen. Sie wirken unter anderem entzündungshemmend, antioxidativ und antibakteriell. Besonders gern wird die Wurzel bei Übelkeit eingesetzt, zum Beispiel auf dem Schiff oder im Auto. Die Inhaltsstoffe des Ingwers stoppen dabei die Reize ans Gehirn und unterbinden das Übelkeitsgefühl und den Brechreiz. Ebenso verhält es sich bei Verdauungsbeschwerden, da Ingwer den Speichelfluss und die Magensäureproduktion anregen. Besonders hervorzuheben ist wie gut Ingwer vor Erkältungen schützen kann und hilft gesund durch den Winter zu kommen. Die Wurzel, zum Beispiel eingenommen als Tee, beugt Erkältungen vor indem sie das Immunsystem schützt und den Körper von Innen wärmt.

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Wie wird Ingwer eingenommen?

Ingwer kann auf verschiedene Arten eingenommen werden. Dabei spielt die Form von Ingwer eine eher untergeordnete Rolle. Getrockneter Ingwer, wie er oft in Apotheken oder Reformhäusern zu finden ist, wird üblicherweise als Tee eingenommen. Dafür werden die Wurzelteile mit kochend heißem Wasser in einer Tasse übergossen und für etwa 10 Minuten abgedeckt und stehen gelassen. Ist Ingwer in Pulverform, kann auf gleiche Weise Tee zubereitet werden, aber auch als Gewürz über das Essen gestreut werden. Tee bietet allerdings den Vorteil, dass sich Wirkstoffe besonders gut lösen lassen können und man so am meisten von der Wirkung profitiert. Frischer Ingwer ist die natürlichste und beliebteste Form und wird so auch am häufigsten Verwendet. Die Wurzel wird geschält, in Scheiben geschnitten und anschließend als Tee zubereitet oder über das Essen geraspelt.

Nebenwirkungen von Ingwer

Bei korrekter Dosierung geht Ingwer nur sehr selten mit Nebenwirkungen einher. Durch die Schärfe kann sich es bei übermäßigem Konsum zu Reizungen des Mundraums oder Sodbrennen kommen. Vorsicht ist geboten, bei Patienten die allgemein schon blutverdünnenden Medikamente nehmen, da Ingwer eine blutverdünnende Wirkung haben kann.

Hinweise zu Gesundheitsthemen

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wer Informationen aus dem hier Gesagten anwendet, tut dies in eigener Verantwortung. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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